Das Buch Die Angst der Schweigenden

Die Angst der Schweigenden

Vom Gmeiner Verlag bekam ich den Thriller von Nienke Jost „Die Angst der Schweigenden“ zugeschickt. Ich bin ein großer Fan von Thrillern und verschlinge diese Bücher nur so. Nur leider war es bei diesem hier doch recht schwierig. Warum, dazu komme ich später.

Der Buchrücken-Text von Die Angst der Schweigenden

Inna ist Statikerin. In ihrem Leben gibt es keine Zufälle. So ist auch der eisige Wind nur ein kalkulierbarer Vorbote, der sich im Laufe des Tages zu einem Schneesturm kumulieren soll. Ein gewaltiger Schneesturm, der Inna eine ganze Nacht lang festhält, in einer alten Fabrikhalle weit außerhalb der Zivilisation. Wäre da nicht Igor. Igor, der plötzlich auftaucht und behauptet, vom Unwetter überrascht worden zu sein zum Zerreißen gespannt ist die scheinbar harmlose Stimmung, mit der Nienke Jos zwischen Wahnsinn und Eskalation mäandriert. Ein sagenhafter Thriller um ein Verhör, das keins sein darf, mit einer Frau, die nicht spricht.

Meine Meinung

Wie der Klappentext ja schon verrät, steht Inna im Mittelpunkt der Geschichte. Ich habe mich wirklich sehr schwergetan, dieses Buch zu lesen, denn die ganze Geschichte ist sehr verwirrend. Das Buch springt zwischen zwei verschiedenen Geschichten hin und her und die einzelnen Kapitel haben keine Überschrift. Ich war immer sehr irritiert und musste überlegen, was denn davor bei dieser Geschichte passiert war, um wieder hineinzukommen. Zudem wird mal in der Vergangenheit und mal in der Gegenwart erzählt. Reichlich verworren alles und die ersten hundert Seiten musste ich immer wieder zurückblättern, da ich völlig aus dem Konzept kam und nicht wusste, um was es gerade geht. Ständig musste ich überlegen in welcher Zeit ich mich gerade befinde oder über welche Personen jetzt gerade erzählt wird.

Inna ist auch recht komisch und ich wurde gar nicht warm mit ihr. Normalerweise kann ich mich in die Personen hineinversetzen, das hat hier überhaupt nicht funktioniert. Im Grunde dreht sich alles um Innas Kindheit und dem Aufenthalt in der alten Fabrikhalle. Die kleine Marga und der Weihnachtsmann haben mich dazwischen immer sehr verwirrt, da ich keinen Bezug zu der Geschichte hatte. Man muss sich wirklich richtig konzentrieren und an dem Buch dran bleiben, sonst verliert man sehr schnell den Faden.

Erst nach ca. 120 Seiten wird die Story etwas besser. Allerdings kommt keine große Spannung auf, wie ich es bei einem Thriller erwarte. Erst auf den letzten Seiten wird die Geschichte schlüssig und findet sich als ganzes zusammen.

Fazit

So wirklich begeistert bin ich nicht von Die Angst der Schweigenden. Es kam überhaupt keine Spannung auf, das Lesen war sehr schwierig, zermürbend teilweise und ich fand die Geschichte bis fast zum Ende, sehr verwirrend. Am Ende des Buches gab die ganze Geschichte einen Sinn, aber die ganzen Seiten zuvor waren einfach nur verwirrend und sehr schwer zu lesen. Für mich dieses Buch leider nichts, weder die Story noch die Lesbarkeit.

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